Rund um den Irish – Dispositionen
Hier gibt’s Gott sei Dank wenig zu sagen, denn der Irish Terrier ist wirklich eine der gesündesten Rassen überhaupt. Er leidet weder unter rassetypischen Defekten (d. h. bei > 10% der Gesamtpopulation, z. B. Hüftgelenkdysplasie – HD bei größeren Hunderassen, Patella-Luxation oder gar organische Schäden) noch ist er besonders anfällig für Krankheiten.
Einzige „rassetypische” Krankheit ist die Digitale Hyperkeratose, auch Corny Feet genannt. Hier handelt es sich um einen genetischen Defekt, der die Pfotenballen verhärten, stark rissig und somit äußerst schmerzempfindlich werden lässt, verbunden mit einem erhöhten Krallenwachstum. Ganz selten (< 0,4 %) tritt diese Krankheit immer wieder mal auf. Heilbar ist sie leider nicht.
Deshalb ist es um so wichtiger, den richtigen Züchter seines Vertrauens zu finden, der nach bestem Wissen und Gewissen alles daran setzt, diesen Defekt bei seinen Nachzuchten zu vermeiden. Hunde, die unter dieser Krankheit leiden oder Träger dieses Gens sind, dürfen nicht zur Zucht eingesetzt werden bzw. müssen aus der Zucht herausgenommen werden.
Ein weiterer Gendefekt ist die Cystinurie, eine Stoffwechselkrankheit, bei der es zu einer erhöhten Ausscheidung der Aminosäuren über die Nieren und den Darm kommt. Die Folge ist eine Ausfällung von Cystin in der Niere, was zur Steinbildung führen kann und dann eine eingeschränkte Nierenfunktion zur Folge hat. Die Behandlung umfasst unter anderem hohe Flüssigkeitszufuhr sowie eine cystinarme Diät.
Laut Untersuchungen der TH Hannover sind zu über 98 % nur Rüden betroffen. Bei ca. 4,7 % aller Irish tritt dieser Defekt auf. Andere Rassen weisen eine deutlich höhere Quote auf, wie z. B. Dackel (23,5 %), Neufundländer (>20 %) oder auch die für so gesund gehaltenen Mischlinge (17,6 %).
Der Irish Terrier ist ein wirklich zäher Knochen und lässt sich seine Schmerzen, wenn er denn mal welche hat, nicht anmerken.
Trotz aller Robustheit gilt es natürlich, seinen Hund genau zu beobachten und selbst kleinen Veränderungen im Wesen bzw. am Körper auf den Grund zu gehen.
Vom Welpenalter an sollte er deshalb täglich auf einen Tisch gestellt werden. Hier lernt er das ruhige Stehenbleiben für die unerlässliche Fellpflege und Untersuchungen am gesamten Körper inkl. Fang und Ohren (auch wichtig für Tierarztbesuche!) – dabei immer ausgiebig loben.
Beachtet man wie unter Gesundheitstipps beschrieben die Grundregeln der Hundehaltung, wird man an seinem Irish lange Freude haben.
Hier gibt’s Gott sei Dank wenig zu sagen, denn der Irish Terrier ist wirklich eine der gesündesten Rassen überhaupt. Er leidet weder unter rassetypischen Defekten (d. h. bei > 10% der Gesamtpopulation, z. B. Hüftgelenkdysplasie – HD bei größeren Hunderassen, Patella-Luxation oder gar organische Schäden) noch ist er besonders anfällig für Krankheiten.
Einzige „rassetypische” Krankheit ist die Digitale Hyperkeratose, auch Corny Feet genannt. Hier handelt es sich um einen genetischen Defekt, der die Pfotenballen verhärten, stark rissig und somit äußerst schmerzempfindlich werden lässt, verbunden mit einem erhöhten Krallenwachstum. Ganz selten (< 0,4 %) tritt diese Krankheit immer wieder mal auf. Heilbar ist sie leider nicht.
Deshalb ist es um so wichtiger, den richtigen Züchter seines Vertrauens zu finden, der nach bestem Wissen und Gewissen alles daran setzt, diesen Defekt bei seinen Nachzuchten zu vermeiden. Hunde, die unter dieser Krankheit leiden oder Träger dieses Gens sind, dürfen nicht zur Zucht eingesetzt werden bzw. müssen aus der Zucht herausgenommen werden.
Ein weiterer Gendefekt ist die Cystinurie, eine Stoffwechselkrankheit, bei der es zu einer erhöhten Ausscheidung der Aminosäuren über die Nieren und den Darm kommt. Die Folge ist eine Ausfällung von Cystin in der Niere, was zur Steinbildung führen kann und dann eine eingeschränkte Nierenfunktion zur Folge hat. Die Behandlung umfasst unter anderem hohe Flüssigkeitszufuhr sowie eine cystinarme Diät.
Laut Untersuchungen der TH Hannover sind zu über 98 % nur Rüden betroffen. Bei ca. 4,7 % aller Irish tritt dieser Defekt auf. Andere Rassen weisen eine deutlich höhere Quote auf, wie z. B. Dackel (23,5 %), Neufundländer (>20 %) oder auch die für so gesund gehaltenen Mischlinge (17,6 %).
Der Irish Terrier ist ein wirklich zäher Knochen und lässt sich seine Schmerzen, wenn er denn mal welche hat, nicht anmerken.
Trotz aller Robustheit gilt es natürlich, seinen Hund genau zu beobachten und selbst kleinen Veränderungen im Wesen bzw. am Körper auf den Grund zu gehen.
Vom Welpenalter an sollte er deshalb täglich auf einen Tisch gestellt werden. Hier lernt er das ruhige Stehenbleiben für die unerlässliche Fellpflege und Untersuchungen am gesamten Körper inkl. Fang und Ohren (auch wichtig für Tierarztbesuche!) – dabei immer ausgiebig loben.
Beachtet man wie unter Gesundheitstipps beschrieben die Grundregeln der Hundehaltung, wird man an seinem Irish lange Freude haben.