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Die Züchter und die Geschichte der Caramel’s Irish Terrier

Wir wollten eigentlich nach unserem American Staff nur einen lieben Familienhund. Er sollte vor allem menschenfreundlich sein, mittelgroß – nicht zu groß, nicht zu klein, eben noch Hund – nicht haaren, wohnmobiltauglich und irgendwie etwas besonderes. Wir informierten uns aus Büchern und auf Ausstellungen. Ziemlich schnell wurde uns klar: Ein Irish Terrier muss es sein. Und dann kam auch bald schon Cara (Caramel vom Eulenhof) in unsere Familie. Sie verzauberte uns von der ersten Sekunde. Uns allen war klar:

 

„Wir hatten ja schon einige Hunde, aber so was noch nie …“

Das Trimmen war an allem Schuld ...

Und da auch eine Ostfriesin im Saarland mal zum Trimmen musste, fuhren wir auf Empfehlung unserer Züchter nach Flörsheim am Main, wo wir nach ein paar Trimmterminen den für uns legendären Satz hörten: „… mit där dät isch ziehe!“ (Auf deutsch: Überlegt doch mal, ob Ihr diesen Hund nicht zur Zucht einsetzt.) Ein Satz mit Folgen.

Ausgesprochen von Horst, dessen Frau Edel uns das Trimmen lehrte. „…e wärklisch scheene Hündin – die müsse ihr mo ausschtälle.“ Konnten wir den charmanten Hessen diesen Wunsch abschlagen? Natürlich nicht. Und nachdem sie noch ein paar Mal bei uns Überzeugungsarbeit leisteten, wollten wir mal eine Ausstellung ausprobieren. Edel brachte uns Cara in Ausstellungskondition: „Nein, wärklisch, e scheene Hündin. On där ko koi Rischter vorbeigehe.“ – Er konnte.

Aller Anfang ist schwer ...

1. Ausstellung, Samstag, Darmstadt-Zeilhard, Sommer 2001. Brütend heiß. Ergebnis: SG 3 (für Nicht-Aussteller: Sehr gut, Platz 3). Wir wussten nicht, wer sich im Ring unbeholfener anstellte. Der Zwei- oder der Vierbeiner. Im Zweifelsfall war es wohl Dirk. Nun denn, Frust groß, Enttäuschung noch größer, denn für uns war Cara natürlich der schönste Hund. Jörg zu Dirk: „Vergiss es einfach, das wird nie was.“– Dirk: „Morgen probieren wir es nochmal, wenn’s dann nichts wird, sind wir eben um eine Erfahrung reicher.“

2. Ausstellung, Sonntag, einen Tag später, Reilingen. Ergebnis: SG 1. Juhu. Blut geleckt. Infiziert und unheilbar erkrankt.

 

Das waren unsere Anfänge in die Irish Terrier Zucht und seitdem hat uns das Irish-Virus erwischt und fest im Griff.

Es folgten weitere Ausstellungen mit mehr oder weniger Erfolg. Mal ganz weit hinten, mal ganz weit vorn. Meistens aber mit einem platzierten V (Vorzüglich). Aus einem „normalen“ Familienhund wurde so ein recht erfolgreicher Ausstellungshund, der Deutscher-Jugend-Champion-KfT, Luxemburger-Jugend-Champion und Deutscher-Champion-KfT wurde. 

 

Ein Zwinger wird geboren ...

Bei einem privaten Irish-Terrier-Treffen wurde bei uns der Zwinger „Caramel’s“ geboren – genannt nach seiner Stamm-Mutter Caramel vom Eulenhof, die bis heute für uns unvergesslich bleibt. Dieser Köter hat unser Leben total umgekrempelt. Danke Cara!

Im Januar 2003 fiel dann der erste Wurf, von dem wir Amy behielten (Caramel’s Atomic Amy). Sie war unser ganzer Stolz: In Typ und Wesen vom Feinsten und auf Ausstellungen überaus erfolgreich. Mit unseren aktuellen Zuchthündinnen Lotte und Ilse haben wir wieder qualitätsvolle Vertreterinnen aus eigener Zucht, auf die unsere ganze Hoffnung für weitere typvolle und gesunde Caramel’s Irish Terrier ruht. Und weiterer weiblicher wie männlicher Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern ... Mehr über unsere Mädels findet ihr unter „Unsere Girls“.

 

Die Mischung macht’s ...

Durch unsere zahlreichen internationalen Kontakte, den Import von exzellenten Irish Terriern aus den USA und durch den Einsatz von ausländischen Deckrüden, besonders aus Skandinavien, sind wir einen entscheidenden Schritt vorangekommen und werden diesen Weg auch in Zukunft weitergehen. Der Weg ist das Ziel – ankommen werden wir wohl nie.

 

Züchten heißt für uns, in Generationen zu denken – deshalb sind wir gedanklich meist 1 bis 2 Jahre weiter.

Wir sind für uns auf dem richtigen Weg, der jedoch mitunter steinig ist und manchmal vielleicht auch in einer Sackgasse enden wird. Aber, wie gesagt: Der Weg ist das Ziel. Und wir freuen uns, ihn mit Gleichgesinnten gehen zu können. Unter „Unsere Philosophie“ sowie unter „Zuchtziele & Aufzucht“ gewähren wir euch tiefere Einblicke in unsere Zuchtstätte.

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HALLO, ICH BIN DIRK!

„Mit einem Irish muss man leben und man muss ihn erleben. Dann versteht man, warum es heißt, er sei zu einem Drittel Hund, zu einem Drittel Katze und zu einem Drittel Mensch.”

DIRK KOCH, Jahrgang 68,
Malermeister, Geschäftsführer, selbstständig

lebt, arbeitet und züchtet im Saarland, bevorzugt aber Frankreich ;)

HI, ICH BIN JÖRG!

„Wenn wir auf der Straße angesprochen werden, was das denn für eine Rasse sei, dann kann ich immer nur unseren Freund Pat Crane zitieren: It’s the best breed in the world! …“

JÖRG BROSSETTE, Jahrgang 70,

Dipl.-Designer (FH), Marketing Consultant, selbstständig, lebt, arbeitet und züchtet im Saarland

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WIR SIND IRISH TERRIER ZÜCHTER AUS PURER PASSION, MIT HOHER AMBITION UND KLARER VISION.

Hundezüchter – Eine seltsame Spezies ...

Ein Züchter dürstet nach Wissen und doch weiß er, dass sein Wissen nie genug sein wird.

 

Er liegt ständig in Entscheidungen zwischen Vernunft, Herz und Verpflichtung.


Eines Züchters Opferbereitschaft ist groß: Freundschaften, Zeit, persönliche Interessen, Finanzen und mehr bleiben auf der Strecke. Er tauscht Luxus gegen Ausstellungen und Freunde gegen sein Rudel.


Ein Züchter verbringt viel Zeit mit Recherchen, um eine Paarung zu planen, Stunden ohne Schlaf, weil er mit Spannung auf die bevorstehende Geburt wartet, um gleich danach über jedes Geräusch aus der Wurfkiste zu wachen.
 

Ein Züchter verzichtet auf hochkarätige Einladungen, eine wichtige Ausstellung, weil eine Geburt bevorsteht oder die Welpen noch spät gefüttert werden müssen.


Der Schoß des Züchters ist ein kuscheliger Platz, auf dem Generationen von stolzen und wunderbaren Hunden schlummern können.


Die Hände eines Züchters sind stark und oft schmutzig, andererseits aber sensibel für das Stupsen einer kleinen nassen Welpennase und sauber genug, Verletzungen zu versorgen sowie fest genug, seine Hunde auf der Ausstellung zu führen oder im Sport zu trainieren.


Rücken und Knie eines Züchters schmerzen oft vom Bücken, Beugen über die Welpen oder Krabbeln in der Wurfkiste.


Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Mitmenschen, die meinen, über ihn und seine Hunde Lügen verbreiten zu müssen, und doch ist er breit und stark genug, tausende solcher Lügen mit einem stolzen Lächeln zu ertragen.


Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen Arm voller Welpen zu tragen und eine Hand dem Anfänger zu leihen.


Die Ohren eines Züchters müssen viel ertragen. Sie werden: rot vom Gerede, flach gepresst vom Telefonhörer, taub von Kritik, dann aber wieder hellhörig für das Winseln eines Welpen.


Die Augen eines Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, oft blind gegenüber den Fehlern anderer und doch so scharf in der Wahrnehmung der eigenen Fehler.


Das Gehirn eines Züchters ist mitunter überladen von Gesichtern, und doch kann es eine Ahnentafel oder Geschichten über seine geliebten Hunde schneller wiedergeben als ein Computer.


Es steckt so voller Wissen, dass er es jederzeit auch anderen großzügig zur Verfügung stellt.


Das Herz eines Züchters ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung – und es sitzt am rechten Fleck.

 

Wie gesagt: Hundezüchter sind schon eine seltsame Spezies ...

(Autor unbekannt, gefunden im www)

 

Als Züchter aus purer Passion, hoher Ambition und klarer Vision fanden wir uns in dem obigen Text wieder. Wir arbeiten mit anderen Irish Terrier Züchtern zusammen, die ähnliche Werte wie wir haben. Um einen besseren Einblick zu gewähren, was uns antreibt lest bitte unsere „Zuchtziele und Aufzucht“ sowie unsere „Philosophie“. Oder lernt die vier- und zweibeinigen Caramel’s einfach live kennen, bei uns im Saarland ...

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Nicht alle auf dieser Website gezeigten Irish Terrier sind aus unserer Zucht oder sind in unserem Besitz oder Eigentum. Die Nutzungsrechte aller Fotos sind geklärt (siehe Impressum) und liegen uns vor bzw. es bestehen keine Urheberrechte mehr. Damit du die Texte flüssig lesen kannst, verzichten wir auf das Gendern, betonen allerdings ausdrücklich, dass bei uns alle Menschen, welchen Geschlechts auch immer, gleichbehandelt und wertgeschätzt werden. Wir lieben Menschen jeglicher Couleur, aber eine Bitte: Nazis, Faschisten sowie rechte und linke Populisten mögen einen großen Bogen um uns machen. 

Jörg Brossette & Dirk Koch · hello@caramels-irishterrier.de

Quierschieder Straße 21 · 66299 Maybach · Saarland

 

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