
Alles, was man über den Irish Terrier wissen muss: Der Schnell-Check von A–Z
Die Grande Dame der IT-Zucht, Gräfin Stauffenberg, schrieb:
„Der Irish Terrier ist ein Hund für jedermann. Den Älteren hält er jung, für einen Menschen ohne Freude ist er ein Lichtblick, dem Überforderten verschafft er Entspannung und Ausgleich, Einsamen gibt er einen Lebensinhalt. Eine wirklich wundervolle Rasse!“
Dieser Beschreibung können wir grundsätzlich zustimmen, besonders das „Eine wirklich wundervolle Rasse!“. Jedoch halten wir das „jedermann“ für unangebracht. Das Gegenteil ist der Fall! Der Irish ist sicherlich kein Hund für jedermann. Gibt es überhaupt einen (Rasse)Hund für „jedermann“? Jeder Mensch hat seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen, was ein Hund leisten soll und kann, wie der Hund in das eigene Leben passt, welche Charaktereigenschaften der Hund haben sollte und wie Mensch dem Hund gerecht werden kann.
Menschen, die absoluten Gehorsam wünschen, Menschen, die ein „Monchichi“ wollen, Menschen, die Mainstream mögen und Menschen, die einen Hund als Statussymbol oder zur Ego-Aufpolierung besitzen möchten, werden mit einem Irish unglücklich. Und umgekehrt.
Ob ein Irish Terrier zu Dir passt, von seiner Art und seinen Ansprüchen an Haltung und Unterhaltung, zeigt Dir der Schnell-Check, in dem wir die wichtigsten Fragen aus unserer Erfahrung heraus beantworten.
Sicherlich kann man den individuellen Irish Terrier nicht mit all seinen Rassekollegen über einen Kamm scheren. Jeder hat seine Eigenarten, Vorlieben und seinen ganz individuellen Charakter. Dennoch gibt es so etwas wie ein Muster, nach der ein Gros der Irish Terrier tickt. Die allermeisten sind absolut menschenbezogen, verschmust, kinderlieb und loyal zu ihrer Familie. Im Freien sind sie meist energetisch, sportiv, neugierig unterwegs und nicht unbedingt folgsam auf den ersten Pfiff. Wenige Irish Terrier sind Wasserratten und dennoch gibt es welche, die dieses Element lieben und keine Scheu haben, ja sogar Wassersport mitmachen. Ihr seht, pauschale Aussagen sind immer schwierig und können nur über die ganze Rasse betrachtet gemacht werden. Das Individuum kann ähnlich wie das Gros sein, muss aber nicht.

EIN HIMMLISCHER HUND
„… und dann merkt man, dass man lange Zeit einen Engel beherbergt hat, ohne es zu wissen.“
schwärmt Robert Leighton über den Irish Terrier in „Dogs and All About Them“