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Lenny, mein Herzenshund und mein Seelenverwandter

Lieber Jörg, lieber Dirk,

 

sehr gerne berichte ich euch von meinen Erfahrungen mit Lenny und meinen Eindrücken über eure Zucht.

 

Seit fast 30 Jahren begleiten Hunde mein Leben.

 

Jeder von ihnen war auf seine Weise besonders: ein Golden Retriever, ein Bordercollie-Mischling aus dem Tierschutz, ein Labrador und zuletzt ein Herdenschutzhund, ebenfalls aus dem Tierschutz. Mit jedem Hund habe ich viel gelernt – über Geduld, Verantwortung und bedingungslose Liebe. Doch irgendwann kam der Gedanke als ich noch zwei Hunde hatte: Wenn diese beiden einmal nicht mehr sind, dann soll es nur noch ein Hund sein. Und er soll kleiner und leichter sein als die bisherigen.

 

Also begann ich zu suchen. Ich wollte diesmal einen Hund vom Züchter und so klickte ich mich durch die Rassebeschreibungen auf der VDH-Seite. Immer wieder landete ich bei den Retrievern – wohl aus Gewohnheit. Doch dann machte mich ein Freund auf den Irish Terrier aufmerksam. Ein Nachbar von ihm züchtete diese Rasse.

 

Ein Terrier? Der stand so gar nicht auf meiner Wunschliste, galten sie doch als stur, temperamentvoll, energetisch und nicht zu erziehen.

 

2017 schaute ich mir dann dennoch die ersten Irish Terrier Welpen an – und war sofort verzaubert. Diese kleinen, roten „Teufelchen“, alle so süß, neugierig und ohne jede Scheu.

 

Vor allem die Hündinnen in der Zuchtstätte – so offen, so menschenbezogen, so freundlich und so gechillt.

 

Aber damals hatte ich noch einen Hund, und mir war klar: Ich möchte nur noch einen einzigen Hund haben. Also wartete ich. In der folgenden Zeit lernte ich die Züchter Jörg und Dirk kennen, und ich durfte immer wieder zu den Welpentagen kommen. Sie brachten mir die Rasse näher und ließen mich an ihrem großen Erfahrungsschatz teilhaben. Ich verschlang Bücher über Irish Terrier, informierte mich online und in Social Media, sog jedes Detail auf.

Und dann kam der Moment, der alles veränderte: Im Jahr 2020 ging mein Tierschutzhund Ivo über die Regenbogenbrücke. So schwer der Abschied war, so klar war mir jetzt: Es ist Zeit für meinen Irish Terrier.

 

Am 22. Juli 2020 wurde er geboren: Caramel’s A Star Is Born - Alan – mein Lenny.

 

Ab der fünften Woche durfte ich die kleinen Racker wöchentlich besuchen, und von Anfang an war klar: Es sollte ein Irish Terrier Rüde werden – ein Rüde, wie all meine Hunde zuvor.

Nach acht langen Wochen war es soweit – ich durfte Lenny nach Hause holen. Meine beiden Söhne mit ihren Frauen warteten schon gespannt. Gartentor auf, Hund auf den Boden gesetzt – und Lenny marschierte los:

 

„Hallo, hier bin ich! Schön, dass ihr auch da seid!“ In keinster Weise ängstlich, völlig offen für alles und jeden. Die Welt gehörte ihm – und er war bereit, sie zu erobern.

 

Von Anfang an war mir klar: Das Wichtigste ist die Bindung. Also verbrachten wir unendlich viel gemeinsame Zeit: Kuscheln, spielen, lernen. Natürlich ging es auch in die Welpenschule, denn Sozialisierung ist das A und O. Lenny lernte Hunde aller Größen und Rassen kennen und entwickelte sich zu einem souveränen, gelassenen Rüden. Er fängt keinen Streit an, aber gefallen lässt er sich auch nicht alles – und das muss er auch nicht.

 

Natürlich hat Lenny Jagdtrieb – ein Terrier eben – aber ich sehe Gott sei Dank das Wild immer vor ihm. Und ich weiß: Mit Konsequenz, nie mit Strenge oder Härte, erreiche ich bei jedem Hund, was ich erreichen möchte. Auch bei meinem Lenny.

 

Aus den Züchtern Jörg und Dirk wurden Freunde – und aus Lenny wurde mein Herzenshund.

 

Lenny und ich haben eine ganz besondere Beziehung, eine, die mich an die Verbindung zu meinem Papa erinnert, der meine Liebe zu Tieren und zur Natur teilte und der mich dahingehend sehr prägte. Vielleicht ist es Schicksal, vielleicht Zufall – aber Lenny wurde an Papas Geburtstag geboren …

 

Heute ist Lenny fünf Jahre alt.

 

Er ist ein Hund mit Charakter, manchmal ein bisschen stur, aber immer charmant und diplomatisch. Er ist unglaublich menschenbezogen, verschmust und kinderlieb.

 

Ja, er ist verfressen, verspielt und temperamentvoll – ein Terrier eben. Aber er ist kein Kläffer und kein Rabauke. Nein, er ist ein Hund, der sein Herz am rechten Fleck hat. Dass er zudem auch noch ein erfolgreicher Ausstellungshund und ein klasse Deckrüde wurde, macht mich natürlich umso stolzer. Sein tolles Wesen scheint er an seine Nachkommen weiterzuvererben. Ilse (Caramel’s Elixir Elfie) ist der lebende Beweis. Sie ist ebenso charmant und bildschön wie ihr Vater und es ist jedesmal eine Freude, wenn sie uns besucht.

 

Ich kann nur aus tiefster Überzeugung sagen: Lenny ist der beste Hund, den ich je hatte. Und er ist mein geliebter Seelenverwandter.

Eure Barbara​​

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