Die Zucht – Wie alles begann
Wir wollten eigentlich nach unserem American Staff nur einen lieben Familienhund. Er sollte vor allem menschenfreundlich sein, mittelgroß – nicht zu groß, nicht zu klein, eben noch Hund – nicht haaren, wohnmobiltauglich und irgendwie was besonderes. Wir informierten uns aus Büchern und auf Ausstellungen. Ziemlich schnell wurde uns klar: Ein Irish muss es sein. Und dann kam auch bald schon Cara (Caramel vom Eulenhof) in unsere Familie. Sie verzauberte uns von der ersten Sekunde. Vor allem Oma Hermine: „Wir hatten ja schon viele Hunde, aber so was noch nie …“
Und da auch eine Ostfriesin im Saarland mal zum Trimmen muss, fuhren wir auf Empfehlung unserer Züchter nach Flörsheim am Main, wo wir nach ein paar Trimmterminen den für uns legendären Satz hörten: „… mit där dedd isch ziehe!“ (Auf deutsch: Überlegt doch mal, ob Ihr diesen Hund nicht zur Zucht einsetzt.) Ein Satz mit Folgen.
Ausgesprochen von Horst, dessen Frau Edel uns das Trimmen lehrte. „…e wärklisch scheene Hündin – die müsse ihr mo ausschtälle.“ Konnten wir den charmanten Hessen diesen Wunsch abschlagen? Natürlich nicht. Und nachdem sie noch ein paar Mal bei uns Überzeugungsarbeit leisteten, wollten wir mal eine Ausstellung ausprobieren. Edel brachte uns Cara in Ausstellungskondition: „Nein, wärklisch, e scheene Hündin. On där ko koi Rischter vorbeigehe.“ – Er konnte.
1. Ausstellung, Samstag, Darmstadt-Zeilhard, Sommer 2000. Brütend heiß. Ergebnis: SG 3 (für Nicht-Aussteller: Sehr gut, Platz 3). Wir wussten nicht, wer sich im Ring unbeholfener anstellte. Der Zwei- oder der Vierbeiner. Im Zweifelsfall war es wohl Dirk. Nun denn, Frust groß, Enttäuschung noch größer. Dabei war für uns Cara natürlich der schönste Hund gewesen.
Jörg zu Dirk: „Vergiss es einfach, das wird nie was.“– Dirk: „Morgen probieren wir es nochmal, wenn’s dann nix wird, sind wir eben um eine Erfahrung reicher.“
2. Ausstellung, Sonntag, einen Tag später, Reilingen, gleicher Richter. Ergebnis: SG 1. Juhu. Blut geleckt. Infiziert und unheilbar erkrankt.
Es folgten weitere Ausstellungen mit mehr oder weniger Erfolg. Mal ganz weit hinten, mal ganz weit vorn. Meistens aber mit einem platzierten V (Vorzüglich). Aus einem „normalen“ Familienhund wurde so ein recht erfolgreicher Ausstellungshund, der Deutscher-Jugend-Champion-KfT, Luxemburger-Jugend-Champion und Deutscher-Champion-KfT wurde.
Wir hatten von Anfang an großes Glück und lernten ungemein nette und erfahrene Züchter kennen, die uns nicht direkt als Green-Horns ablehnten, sondern uns in ihre Gemeinschaft integrierten und von denen wir viel lernten und noch immer lernen. So wurde bei einem privaten Irish-Terrier-Treffen bei uns der Zwinger „Caramel’s“ geboren – genannt nach seiner Stamm-Mutter Caramel vom Eulenhof.
Im Januar 2003 fiel dann der erste Wurf, von dem wir Amy behielten (Caramel’s Atomic Amy). Sie ist unser ganzer Stolz: In Typ und Wesen vom Feinsten und auf Ausstellungen überaus erfolgreich.
Wir sind auf dem richtigen Weg, der jedoch mitunter steinig ist und manchmal auch in einer Sackgasse endet. Aber: Der Weg ist das Ziel. Und wir freuen uns, ihn mit Gleichgesinnten gehen zu können.
Wir wollten eigentlich nach unserem American Staff nur einen lieben Familienhund. Er sollte vor allem menschenfreundlich sein, mittelgroß – nicht zu groß, nicht zu klein, eben noch Hund – nicht haaren, wohnmobiltauglich und irgendwie was besonderes. Wir informierten uns aus Büchern und auf Ausstellungen. Ziemlich schnell wurde uns klar: Ein Irish muss es sein. Und dann kam auch bald schon Cara (Caramel vom Eulenhof) in unsere Familie. Sie verzauberte uns von der ersten Sekunde. Vor allem Oma Hermine: „Wir hatten ja schon viele Hunde, aber so was noch nie …“
Und da auch eine Ostfriesin im Saarland mal zum Trimmen muss, fuhren wir auf Empfehlung unserer Züchter nach Flörsheim am Main, wo wir nach ein paar Trimmterminen den für uns legendären Satz hörten: „… mit där dedd isch ziehe!“ (Auf deutsch: Überlegt doch mal, ob Ihr diesen Hund nicht zur Zucht einsetzt.) Ein Satz mit Folgen.
Ausgesprochen von Horst, dessen Frau Edel uns das Trimmen lehrte. „…e wärklisch scheene Hündin – die müsse ihr mo ausschtälle.“ Konnten wir den charmanten Hessen diesen Wunsch abschlagen? Natürlich nicht. Und nachdem sie noch ein paar Mal bei uns Überzeugungsarbeit leisteten, wollten wir mal eine Ausstellung ausprobieren. Edel brachte uns Cara in Ausstellungskondition: „Nein, wärklisch, e scheene Hündin. On där ko koi Rischter vorbeigehe.“ – Er konnte.
1. Ausstellung, Samstag, Darmstadt-Zeilhard, Sommer 2000. Brütend heiß. Ergebnis: SG 3 (für Nicht-Aussteller: Sehr gut, Platz 3). Wir wussten nicht, wer sich im Ring unbeholfener anstellte. Der Zwei- oder der Vierbeiner. Im Zweifelsfall war es wohl Dirk. Nun denn, Frust groß, Enttäuschung noch größer. Dabei war für uns Cara natürlich der schönste Hund gewesen.
Jörg zu Dirk: „Vergiss es einfach, das wird nie was.“– Dirk: „Morgen probieren wir es nochmal, wenn’s dann nix wird, sind wir eben um eine Erfahrung reicher.“
2. Ausstellung, Sonntag, einen Tag später, Reilingen, gleicher Richter. Ergebnis: SG 1. Juhu. Blut geleckt. Infiziert und unheilbar erkrankt.
Es folgten weitere Ausstellungen mit mehr oder weniger Erfolg. Mal ganz weit hinten, mal ganz weit vorn. Meistens aber mit einem platzierten V (Vorzüglich). Aus einem „normalen“ Familienhund wurde so ein recht erfolgreicher Ausstellungshund, der Deutscher-Jugend-Champion-KfT, Luxemburger-Jugend-Champion und Deutscher-Champion-KfT wurde.
Wir hatten von Anfang an großes Glück und lernten ungemein nette und erfahrene Züchter kennen, die uns nicht direkt als Green-Horns ablehnten, sondern uns in ihre Gemeinschaft integrierten und von denen wir viel lernten und noch immer lernen. So wurde bei einem privaten Irish-Terrier-Treffen bei uns der Zwinger „Caramel’s“ geboren – genannt nach seiner Stamm-Mutter Caramel vom Eulenhof.
Im Januar 2003 fiel dann der erste Wurf, von dem wir Amy behielten (Caramel’s Atomic Amy). Sie ist unser ganzer Stolz: In Typ und Wesen vom Feinsten und auf Ausstellungen überaus erfolgreich.
Wir sind auf dem richtigen Weg, der jedoch mitunter steinig ist und manchmal auch in einer Sackgasse endet. Aber: Der Weg ist das Ziel. Und wir freuen uns, ihn mit Gleichgesinnten gehen zu können.